Juan de Lanuza war die erste Schule in Aragón, die im akademischen Jahr 2012-2013 das Sustainable School Dining Program ins Leben rief,

ein Ernährungs- und Bildungsprojekt, das darauf abzielt, gesündere Menüs zu servieren und die Schüler in gesunden und verantwortungsvollen Essgewohnheiten auszubilden.

Die Schule verfügt über eine eigene Küche im Zentrum, die es ihr ermöglicht, eine bessere Qualität und Frische ihrer Gerichte anzubieten, und über einen Qualitätsteam bestehend aus Lehrern, Eltern und Küchenpersonal, das das Ernährungsprogramm des Zentrums sowie die damit verbundenen Bildungsaktivitäten kontinuierlich plant und überwacht.

Die Schule bietet Menüs an, bei denen biologische Produkte und lokale Rohstoffe, d. h. solche, die in der unmittelbaren Umgebung hergestellt werden, im Vordergrund stehen. Dies ermöglicht mehr Frische und Qualität der Produkte bei gleichzeitiger Minimierung der Umweltbelastung durch den Transport und Förderung der Erzeuger in den umliegenden ländlichen Gebieten. Das Projekt wird von Mensa Cívica beraten, einem europäischen Projekt zur Förderung eines nachhaltigen kollektiven Ernährungsprogramms.

So sind in den vorgesehenen Menüs mindestens ein oder zwei der Gerichte nachhaltig, d. h. sie werden mit ökologischen Produkten und/oder in der Nähe hergestellt. Die Hauptgrundlage dieses Projekts ist die Auswahl der Lebensmittel, so dass die Menüs des Zentrums mit Produkten wie Olivenöl aus Süd Aragón, saisonalem Obst aus verschiedenen Teilen der  Region, Gemüse aus der Ribera del Ebro, Bio-Nudeln aus Belchite  oder Eiern aus Montañana zubereitet werden. Diese Produkte sind in allen Menüs der Schule enthalten, sowohl für unsere Kleinsten, für Kindergarten, Primar-, Sekundar- und Oberstufe als auch für das gesamte Personal.

Parallel zum Start dieses Programms hat das Colegio Juan de Lanuza als erste Schule in Aragón mit dem Erhalt des Qualitätssiegels für nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung der Slow Food begonnen, ähnlich dem aktuellen Kilometer 0-Zertifikat, das derzeit Restaurants auszeichnet.

In Anlehnung an die allgemeinen Ziele von Slow Food fördert dieses Zeugnis die Erhöhung des Anteils lokaler und biologischer Produkte in den Menüs, die Sensibilisierung für die biologische Landwirtschaft durch verschiedene Lebensmittel und die Förderung von Gewohnheiten für eine gesunde und bewusste Ernährung.